Europe Without Barriers 2025: How to break the deadlock on the EU accession path

For a number of years, the path to EU membership has apppeared blocked or exceedingly long and tedious for prospective member states pursuing a „European path“. In fact, in many member states there is an understanding that the accession of Croatia was the last in the short- to mid-term at least and the current EU Commission does not expect any further accession during its mandate, i.e. until the end of the decade.

So even tiny and furthest along in the negotiations Montenegro cannot expect to get anywhere near joining the EU until after 2020, not to mention the likes of Turkey, Ukraine and Moldova. And as the example of Turkey shows, putting off (prospective) candidates for too long can lead to countries turning away from Europe and looking elsewhere for strategic partners. And a vague perspective 25 years down the road is next to an impossible sell for just about any politician.

At the same time, current member states have legitimate concerns that the EU first needs to be reformed, multiple crises managed and Brexit/Grexit averted before the topic of EU enlargement can get back on the agenda. In the absence of strong leadership and a vision for the future of Europe, the result is deadlock in the EU enlargement agenda. This is most visible in the fact that even after the EuroMaidan revolution under EU flags and a pro-European reformist government in place, the EU still cannot bring itself to officially and explicitly declare that Ukraine has a clear membership perspective.

Apart from free trade agreements and visa facilitation, there seems to be no real offer on the table for Western Balkans countries outside the current enlargement agenda, willing Eastern Partnership states like Ukraine, Moldova and Georgia and Turkey. The divergence of expectations between the EU and these countries is currently producing serial disappointments, misunderstandings and frustrations to the detriment of future peace and stability in Europe.

Breaking the deadlock

In order to get out of the vicious circle of a paralyzed enlargement process, what is needed is an intermediate step in between free trade agreements/visa-free travel and full membership. This intermediate step should be EFTA membership. By turning EFTA into an important intermediate step on the path to membership, Europe could extend most of the 4 freedoms (labor, services, goods and capital) throughout all of Europe including the Western Balkans, the Eastern Partnership and Turkey within 10 years and thus create a Europe without Barriers by 2025.

Bosnians, Turks and Ukrainians will certainly find it much more appealing to wait for full membership while enjoying the same rights in the EU as Norwegian citizens.

 

 

Geopolitischer Systemkonflikt in der Ukraine?

Seit Ende 2013 wird im Zusammenhang mit der Ukraine immer wieder von einem geopolitischen Konflikt bzw. einem Systemkonflikt zwischen „dem Westen“ und Russland gesprochen. Seit Beginn des Krieges auch von einem Stellvertreterkrieg „des Westens“ bzw. der USA gegen Russland auf ukrainischem Territorium.
Bezüglich der Frage einen geopolitischen Konfliktes (von Einflusssphären) bzw. eines Systemkofliktes verhält es sich m.E. so, dass
  1. in der Tat eine Systemfrage hinter dem Konflikt steht: Rechtsstaatlichkeit, Freiheit und Demokratie (europäischen Typs)/ Offene Gesellschaft vs. autokratische Kleptokratie / geschlossene Gesellschaft
  2. daraus aber nicht folgt, dass die USA/die EU/der Westen in der Ukraine (und zuvor Georgien) agiert und damit eine russische Gegenreaktion ausgelöst haben, sondern dass der Westen de facto weitgehend inaktiv war, das aber genügt, um die Länder in der Nachbarschaft über kurz oder lang in seine Einflusssphäre zu bringen, weil das System so attraktiv, also im engeren Sinne eine Soft-Power-Supermacht ist.
  3. Es folgt daraus, dass der Westen wenig gemacht hat und auch nichts zu machen braucht, um Russland zu provozieren. Die autokratische Kleptokratie, für die der Kreml steht, verliert automatisch gegen den Westen, auch wenn sie sich passiv verhält. Andererseits bedeutet das, das der Westen automatisch mit der Kleptokratur in seinem Umfeld in Konflikt gerät. Auch dann, wenn er versucht, sich rauszuhalten. Einfach nur, indem er weiterhin u.a. in punkto Wohlstand, Stabilität, Teilhabe, etc. um ein Vielfaches attraktiver für die meisten Menschen ist als die Kleptokratie.
  4. Nur wenn sich die Kleptokratur der Desinformation/Propaganda, der Repression und der (falls nötig) militärischen Gewalt bedient hat sie überhaupt eine Chance. Deshalb musste der Kreml nach dem Sieg des Maidan und damit dem Ende des innerukrainischen Systemkonfliktes eingreifen, um möglichst zu verhindern, dass ihm früher oder später in den nächsten Jahren der eigene Machterhalt gefährdet wird.

 

Ostergruß

hiermit wünsche ich Ihnen und Ihren Familien ein

Frohes und gesegnetes Osterfest
Ostergruss

 

viel Spaß beim Osterspaziergang und natürlich bei der Eiersuche sowie allen Schülerinnen und Schülern noch schöne Osterferien!

Ihr
Andrej Novak

 

Bildnachweis: Von Grey59 bei Pixelio

Pressebericht „Das ist eindeutig eine russische Invasion“

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Kritik an einem „verbrecherischen System“: Andrej Novak nahm vor den Bündnisgrünen des Kreisverbands kein Blatt vor den Mund. © Foto: Schmitt

Nun war er zum zweiten Mal bei den Grünen des Kreisverbands Roth, um über die Ukraine zu berichten. Im Mai 2014 hatte der Politikwissenschaftler und Russlandexperte Andrej Novak aus Forchheim bereits als Kandidat für das EU-Parlament seine Einschätzungen zu den Konflikten in der ehemaligen Sowjetrepublik geschildert. Jetzt legte er nach.

Bei seinem erneuten Besuch in Roth ließ er die Anfänge der Maidan-Bewegung um den Jahreswechsel 2013/2014 zunächst per Video Revue passieren. Er zeigte Bilder, die den Einsatz von Scharfschützen und gepanzerten Sonderkommandos mit Schutzhelm und Schild dokumentierten. Sie seien für die Toten auf dem Maidan verantwortlich, so Novak. „Bereits am 1. Dezember 2013 waren über 100 000 auf den Straßen.“ Dem Einwand, die USA hätten fünf Milliarden Dollar in die Ukraine geschleust, konnte Novak entgegentreten. „In einem Zeitraum von 20 Jahren“, erklärte er. Außerdem glaube er nicht, dass sich jemand für Geld ins Feuer der Scharfschützen begebe.

Er gab ausschließlich Moskau die Verantwortung für die Kämpfe in der Ukraine. „Der Kreml ist ein verbrecherisches System, das Russland ausplündert und den Russen alle Rechte genommen hat“, so Novak. Für ihn handelt es sich im Osten der Ukraine eindeutig um eine russische Invasion. „Dort kämpfen reguläre russische Truppen“, erklärte er. Die Gründe für das Eingreifen Russlands liegen für Novak auf der Hand. „Putin hat Angst, dass in Moskau eine ähnliche Freiheitsbewegung entsteht wie in Kiew.“ Denn letztlich könne Putins Russland niemals mit dem westlichen Modell konkurrieren.

„Die Ausgaben für Bildung und Gesundheit sind in den vergangenen Jahren ständig gesunken, die für Rüstung um bis zu 30 Prozent pro Jahr gestiegen“, so Novak. Während man im Westen darüber streite, fügte er hinzu, wie jeder Staat auf zwei Prozent Rüstungsausgaben seines Etats komme, gebe der Kreml ein Drittel des Staatshaushalts für Militär aus. Für Novak hat das politische System Russlands nichts mehr mit Demokratie zu tun. Putin habe mittlerweile sämtliche Regelungen der Verfassung außer Kraft gesetzt. Die Duma sei ein Abnickorgan. Selbst das Verfassungsgericht habe nichts mehr zu sagen. „Der Rechtsstaat wäre für die Russen also ein attraktives Modell.“ Deshalb sei die Maidan-Bewegung eine konkrete Bedrohung von Putins Macht gewesen, die er nach Einschätzung Novaks „niemals freiwillig abgeben wird“.

Erschienen in der Roth-Hilpoltsteiner Volkszeitung vom 13.03.2015

What’s peace in the Donbas worth to us?

Why the international community should propose a UN protectorate

When listening to journalists, analysts and politicians alike, it seems to be a foregone conclusion that the pro-Russian separatist-controlled areas in the Donbas region of Ukraine will remain a „frozen conflict“ similar to Transnistria (in Moldova) for the foreseeable future. The international community appears complacent and passive regarding the violent conflict going on in the area and the humanitarian catastrophe there that is about to be exacerbated by winter very soon.

Precious months have already been wasted without any serious multinational initiative for a solution being proposed by world leaders. This passivity exposes the uninspired, lackluster and short-term-oriented attitude of muddling through of Western leaders that often means that that the international community is being outmaneuvered by the Kremlin’s brinkmanship and (more or less) surprise moves. By now it should have become obvious that a more ambitious, innovative and strategic approach is needed to overcome the challenge to peace, security and European values that the Russian government’s aggression in Ukraine constitutes.

After several months of war, the population of the war-torn Donbas region by now has for the most part lost faith in both the pro-Russian forces and the Ukrainian government. What the population in the area under separatist control demands is first and foremost peace, security and the ecomomic means to survive and begin the task of rebuilding. With distrust to both sides of the conflict very high, there is an obvious opportunity for the international community to come in and fill the void with a United Nations protectorate similar to what was practiced in the 1990s and 2000s in the former Yugoslavia.

Of course a UN protectorate in the Donbas would be costly and require a multinational force of UN blue helmets with a robust mandate. It would of course require Russian support in the UN Security Council, which many observers would consider unlikely to be forthcoming. Yet, the Kremlin might just decide that a UN protectorate bankrolled for the most part by Western countries would solve a number of primarily financial, but also political and military problems and serve as the elusive off-ramp allowing a somewhat face-saving way of getting out of the costly mess in Ukraine. But as I will argue later on, even a Russian veto in the UN Security Council would not be a reason for Western leaders not to work actively towards making the Donbas UN protectorate a reality.

While hardly anyone speaks of the possibility of a UN protectorate in the Donbas today, there were a number of them in the Balkans in the 1990s and 2000s. What lessons and options for the Russo-Ukrainian conflict these offer is worth taking a look at:

Brief overview of UN missions in the Balkans in the 90s and 2000s

UNPROFOR (Croatia and Bosnia-Hercegovina, 1992-1995)

The United Nations Protection Force’s main tasks were monitoring and maintaining a buffer zone between the conflict parties along negotiated lines of separation as well as the protection of humanitarian convoys and delivery infrastructure, the protection of the civilian population, particularly in so-called UN safe areas and protecting its own personnel.

While helping to transform the conflict from a „hot“ phase to a „cold“ phase along lines of separation and thus temporarily preventing more casualties, UNPROFOR did not lead to a negotiated settlement of the conflicts but rather in the case of Croatia helped freeze the conflict for a while and in the case of Bosnia to alleviate the humanitarian situation. However, the mission failed miserably at providing security to the „safe areas“ as genocide in Srebrenica and elsewhere and widespread sniper fire in civilian areas as well as cat-and-mouse games and hostage takings of UN blue helmets mostly from the Serb side demonstrated. And the „cold“ conflicts turned „hot“ again in Operation Storm and Operation Sana in 1995 and led to the basis for the end of the conflict being laid primarily on the battlefield by changing the balance of power in the conflict rather than at the negotiating table.

A weak mandate combined with indecision and conflicting objectives of UNPROFOR contributed to its failures. The blue helmets of UNPROFOR often were only allowed to protect themselves but not the civilian population, e.g. in Sarajevo, where they were not allowed to open fire on snipers shooting civilians as long as they did not shoot at UN personnel. They were also too lightly armed to put up real resistance when threatened themselves and therefore often surrendered (leading to frequent hostage-takings and theft of weaponry) or withdrew (cp. DUTCHBAT in Srebrenica) when threatened.

Among the lessons to be learned from UNPROFOR is that peacekeeping operations need to be supplied with a robust mandate for the protection of civilians and their own personnel and have the equipment and superior backup resources to respond to any challenges to security in their territory. When situations arise where the objective of neutrality in the conflict collides with providing protection to civilians, the latter needs to be the priority. All conflict parties should understand that it is a bad idea to provoke or mess with UN blue helmets, because they have the credible force of the international community behind them.

 UNTAES (Eastern Slavonia, Croatia 1996-1998)

The United Nations Transitional Administration for Eastern Slavonia, Baranja and Western Sirmium was set up after the parties in the conflict reached the negotiated Erdut Agreement on the peaceful reintegration of the mission area in to the Republic of Croatia. It was the task of UNTAES to oversee, guard and monitor the process of the handover of the authority from Serb to Croatian control, ensuring that the process would be gradual for the civilian population and that Croatia would guarantee not only the civil rights of the Serb population, but also provide it with additional minority rights.

This mission began after the hot phase of the wars in Croatia and Bosnia had ended and was a key element in preventing a Croatian offensive in the area to reintegrate the area by force. Although the process required the readiness to compromise from both sides and thus led to a number of issues and plenty of criticism, the mission was overall successful. The area has been under full control and administration by Croatia since 1998 and no armed conflict has since reemerged, although ethnic tensions and post-war issues will require attention, judicial review and reconciliation efforts for years to come.

UNMIK (Kosovo 1999-2008/ongoing with reduced scope)

The United Nations Interim Administration Mission in Kosovo was the most wide-ranging UN mission in the Balkans and established a de-facto UN protectorate in Kosovo, while the region legally remained part of Serbia (at least until Kosovo’s declaration of independence in 2008 that is still the subject of dispute internationally).

As Serb institutions were unacceptable to the vast majority of Kosovo Albanians after the conflict and the Kosovo had no functioning alternative that would be able to organize the state functions and guarantee access to the entire population including Kosovo Serbs and other non-Albanian minorities, the international community followed up on the humanitarian intervention by setting up a quasi government with broad funtions.

Its tasks were divided into 4 pillars:

  • Police and justice
  • Civil Administration
  • Democratization and institution building
  • Reconstruction and development

In these pillars, other international entities and organisations such as the OSCE, the EU and the NATO-led KFOR international military presence were involved by providing support directly or indirectly or by running some of the programmes. The pillar on police and justice was later for the most part transferred to the European Union Rule of Law Mission in Kosovo (EULEX). After the Kosovo declaration of independence, UNMIK tasks gradually were taken over by the government of Kosovo. However, due to the disputed nature of Kosovo’s independence, UNMIK continues to function under the UN Security Council Resolution 1244, although mainly observing the areas it was originally tasked with.

While UNMIK in combination with the other supporting entities managed to prevent major violence or a continuation of the war, it left much to be desired and has many critics in the region including Serbs, Albanians and Roma to name just a few. In the end, the international presence in Kosovo amounted to a large investment in the future of a volatile region with a predominantly Muslim population of less than 2 million in Europe’s backyard. This presence was and continues to be one of main reasons why the period since 1999 and in particular the secession of Kosovo from Serbia in 2008 passed without major bloodshed.

Conceptual considerations of a UN protectorate in the Donbas region („UNIAD“)

Drawing on the experience of the UN missions in the Balkans, my proposal for a UN protectorate in the Donbas looks as follows:

  1. A stable cease-fire is established between Ukrainian and pro-Russian forces and the UN Security Council passes a resolution on the establishment of the UN interim administration in the disputed areas of the Donbas („UNIAD“). The mission covered by UNIAD could be the separatist-controlled areas plus the 15-20 km buffer zone that is part of the Minsk Agreement. Both requires Russian support or at least acquiescence.
  2. A well-equipped force of at least 50,000 UN blue helmets with a robust mandate is deployed to the area to oversee its demilitarization and to prevent further violence and human rights abuses. The mission would not include Russian and Ukrainian military and should otherwise be diverse. Whether it makes sense to have US troops in the mission would be controversial, so if they were to be included they should be small in number. Because this is a question of European security, there should however be a large share of troops from Europe (EU and non-EU). If possible, no single country should contribute more than 5% of the total number of UN blue helmets.
  3. A civilian UN administration takes over all necessary government functions, ideally also supported by the OSCE, CoE, etc.
  4. The World Bank, the EBRD and donor countries commit to rebuilding the Donbas‘ infrastructure and economy for the entire period of the transitional administration.
  5. The time frame for the transitional administration would be 5-10 years until a vote on the future status and another 5 years for the transition to that status, so the whole issue should be resolved by 2025 or 2030 at the latest, thus removing the Donbas frozen conflict issue from hampering Ukraine’s potential future EU accession.
  6. In 5-10 years time, a vote would be held in the Donbas on its future status as part of Ukraine (cp. UNTAES) or independent country/entity. Depending on whether the future Russian administration offers it, a third option of joining Russia could also be included. The voting would have to meet all internationally recognized standards for elections, including free long-term media access for all campaigns over the course of many months, absence of threats and safe environment for voting.
  7. After the vote, the mission of the UN administration would change to facilitation of the handover of the administration and authority, which should be complete after a period of 5 years.
  8. The UN interim administration would issue travel documents for those citizens in the area that have no access to or do not want to use a Ukrainian or Russian passport (as was done by UNMIK in Kosovo). These travel documents should enable citizens of the area to travel  to Ukraine and to Russia as well as overseas. The EU should open a diplomatic mission in Donetsk where Schengen and other EU visas would be issued if required.

The UNIAD constitutes a viable alternative to the „frozen conflict“ many international observers of the situation seem to expect in the Donbas in the years to come. Of course, this proposal could be made obsolete by developments on the ground, but in the current situation, it is one of the best options for the Donbas and its people. Both Ukraine and Russia could benefit immensely from UNIAD, regardless of the result of the voting in the UN Security Council.

The Russian veto or is it worth trying?

While having a viable plan to end the war and regulate the conflict within the next 10-15 years in itself would a great asset to Western policymaking, it could easily be blocked by Russia in the UN Security Council. However, that should not be a reason not to seriously prepare, communicate and put forward such a proposal.

For one, if the resolution were stopped solely by a Russian veto in the UN Security Council, this might be taken as an occasion to declare the UN Security Council blocked and let the UN General Assembly make the decision (as in the „Uniting for Peace“ resolution of 1950). Such a move would usher in a new era in international relations and potentially render the UN much more relevant than it is today.

Even if the entire initiative is stopped at the level of the UN Security Council, the major benefits for Europe and other proponents of such as plan would be the following:

  • The initiative would be in the focus of the media for months. It would mean that Europe can take the initiative as opposed to reacting to moves from Moscow. Moscow would have to react to an unexpected move.
  • It would show people in the Donbas and in Ukraine that Europe and the international community have empathy for them and are willing to dedicate serious resources over a long-term period to bring peace and stability back to the region.
  • Russia has been arguing that the Russian-speaking people in the area need to be protected from the Ukrainian government, which supposedly plans a genocide or mass killings of Russian-speakers. While there is no evidence to support such claims, the idea has nevertheless made it into the minds of millions of people worldwide. UNIAD would offer protection of the Donbas population without the need for further bloodshed and within the framework of international legal norms at zero cost to Russia. If Russia were to refuse such an offer, it would become quite clear to everybody in doubt that Russia’s aggressive meddling in Ukraine is not about protecting the Donbas population.
  • The price tag for the implementation of the proposal would drop from at least a double-digit figure of billions of Euros for UNIAD to zero.

Of course, a simpler and cheaper solution to the war in the Donbas would be if Russia were to simply stop its military aggression and destabilisation efforts towards Ukraine, in which case the violent rebellion against the government in Kyiv would dissipate quickly. However, this would lead to a major loss of face for the Kremlin and expose a lot of the Russian propaganda as groundless to the population of both Russia and the Donbas. This, in turn, would endanger the grip on power of the Russian kleptocratorship itself and is therefore unlikely unless the international community succeeds in further driving up the cost of destabilisation in Ukraine, Moldova, Georgia and elsewhere in Europe for the Kremlin.

Mein Interview zum Thema russische Propaganda auf Ukraine Today

Im Rahmen meiner Reise Ende Oktober nach Moskau zu einem Seminar und nach Kyiw zur Parlamentswahl als Teil einer Grünen Delegation war ich auch im Studio des englischsprachigen Nachrichtensenders Ukraine Today zu Gast und gab bei dieser Gelegenheit gleich ein Interview zu den Themen russische Propaganda in Deutschland und öffentliche Meinung.

Daraus ist dieser sehenswerte Beitrag entstanden:

Weitere Informationen und Bilder von meiner Reise sind auf meiner Facebook-Seite und auf Twitter verfügbar.

Zum Vorwurf der Eskalationsrhetorik

In der aktuellen Diskussion über die Situation in der Ukraine und Russland wird man als klarer Kremlkritiker häufig mit dem Vorwurf der Eskalationsrhetorik konfrontiert. Es wird impliziert, dass alleine schon die Einschätzung, dass die Aggression und Destabilisierung in der Ukraine von der autoritären Kleptokratie im Kreml ausgeht, automatisch zur Eskalation der Lage beiträgt. Weil man damit vermeintlich gleichzeitig harten Sanktionen, einer Aufrüstung in Europa oder gar einer militärischen Intervention das Wort rede. Dem ist mitnichten so, zumal diese Kritik auf falschen Annahmen und Schlussfolgerungen, sowie Klischees beruht. Ebenfalls falsch ist die Ansicht, eine unkritische Haltung gegenüber dem Kreml, wie sie sogenannte „Putin-Versteher“ typischerweise an den Tag legen, würde automatisch zur Deeskalation beitragen.

Tatsächlich ist die Lage weitaus komplizierter, was ich hier anhand von wenigen Beispielen erläutern möchte.

In der letzten Zeit habe ich ich mit vielen verschiedenen Leuten über den Konflikt in der Ukraine bzw. den russisch-ukrainischen Krieg gesprochen. Auch unter denjenigen Gesprächspartnern, die meine Meinung darüber weitgehend teilen, dass die russische Regierung eine Katastrophe sowohl für die Ukraine als auch für Russland ist und für die militärische Aggression in der Ukraine ebenso wie für politische Repression in Russland die Verantwortung trägt, ließen sich grob 3 verschiedene Schlussfolgerungen bzw. politische Forderungen aus dieser Einschätzung ausmachen:

  • Gegen Sanktionen: Mein aus Luhansk stammender Bekannter, der vor 20 Jahren als jüdischer Einwanderer nach Deutschland kam und dessen Verwandte Anfang August nach Kyiw geflohen sind, war ebenso wie seine aus St. Petersburg stammende (russisch-jüdische) Verlobte der Meinung, dass Sanktionen falsch sind. Als Hauptgrund nannten sie, dass die Sanktionen einen Gesichtsverlust der russischen Seite zur Folge haben, der negative Reaktionen und weitere Aggression von Seiten des Kreml auslösen und damit die Lage verschlimmern würde.
  • Für konsequente und einschneidende Sanktionen: Meiner Ansicht nach respektiert der Kreml nicht die Opfer seiner eigenen Propaganda („nützliche Idioten“), sondern Stärke und strategischen Durchblick. Überdies reagiert er auf ökonomischen Druck, zumal Russland ernsthafte wirtschaftliche Probleme hat – ohne Aussicht auf Besserung. Eine klare Haltung gepaart mit frühzeitigen, einschneidenden Sanktionen (inkl. ein von mir noch im Februar 2014 gefordertes Ölembargo) würde den stärksten Hebel nutzen, der der EU zur Verfügung steht und damit gleichzeitig die Achillesferse des Kreml treffen. Außerdem würden die (überschaubaren) wirtschaftlichen Einbußen für Europa aus der Sanktionspolitik unseren Partnern in Mittel- und Osteuropa signalisieren, dass sie uns wichtig genug sind, um auch Opfer für sie zu bringen. Dies würde auch die pro-europäischen Kräfte in der Region stärken und das Argument der Nationalisten, man wäre auf sich allein gestellt, schwächen. Gleichwohl ist der Erfolg auch einer konsequenten und harten Sanktionspolitik nicht sicher. Deshalb muss man sich die Option offen halten, unter gegebenen Umständen die Sanktionen auch wieder zurückzufahren. Das wäre aber nur dann gerechtfertigt, wenn Russland dem Frieden in Europa, einer gesicherten ukrainischen Grenze und einer Stabilisierung der Ukraine nicht mehr länger im Weg stünde oder sich die Sanktionen klar als kontraproduktiv im Sinne einer weiteren deutlichen Eskalation und stark steigenden anti-europäischen Ressentiments in Russland erweisen würden.
  • Forderung nach umfangreichen Waffenlieferungen & Militärhilfe bzw. militärischer Intervention des Westens: Gerade in der Ukraine, wo die Menschen unmittelbar um ihre staatliche Souveränität und die eigene Sicherheitslage fürchten, halten viele Menschen wenig von Sanktionen oder sind in dieser Frage unentschieden. Viele der Menschen dort sind der Ansicht, dass Europa und die USA schnell Waffen liefern und Militärhilfe leisten sollten. Auch der Wunsch nach einer entschiedenen Militärintervention der internationalen Gemeinschaft/der NATO/des „Westens“ ist eindeutig vorhanden und wird oftmals präferiert. Die meisten sind jedoch allem Anschein nach zu Recht der Meinung, dass die Europäer und/oder Amerikaner absehbar nicht dazu bereit sind.

Die Annahme, man könne denjenigen, die den kleptokratischen Kreml als Aggressor sehen, automatisch vorwerfen, sie würden damit einer Eskalation in Form von Sanktionen oder gar auf militärischem Wege das Wort reden, ist somit klar widerlegt. In der Debatte wird das „Label der Eskalationsrhetorik“ im Übrigen oft auch nicht als fundiertes inhaltliches Argument genutzt, sondern um das Gegenüber unmöglich zu machen (also ad hominem). Nicht wenige kremlkritische Osteuropaexperten sahen sich in den letzten Monaten mit Versuchen von Diskutanten ohne erkennbare Osteuropaexpertise konfrontiert, sie auf diese Weise zu stigmatisieren und letztlich aus der Debatte auszuschließen.

Teilweise wird auch argumentiert, man müsse trotz einer realistischen Einschätzung des Kremls diplomatisch vorgehen und russischen Gesichtsverlust vermeiden, um den Kreml nicht weiter zu provozieren. Natürlich muss die Tür zu einer politischen Lösung für Russland immer ein Stück weit offen bleiben, aber das kann nicht bedeuten, dass der Rest der Welt so tun muss, als entspräche die alternative Realität, die der Kreml mit seiner Propaganda und Desinformation geschaffen hat, der Wirklichkeit. Wenn Russland uns vorschreiben kann, was wir denken und offen sagen können, dann haben wir unsere Werte, Rechte und Freiheiten bereits aufgegeben. Früher oder später würde dies die Europäische Einigung und die Grundlagen unserer Rechtsstaatlichkeit und Demokratie untergraben. Aus gutem Grund hat man das im Kalten Krieg auch nicht so gehandhabt.

Nun zur These, unkritisches Verhalten gegenüber dem Kreml, wie von sog. „Putin-Verstehern“ meist praktiziert und postuliert würde der Deeskalation dienen: Zwischen Februar und Juli 2014 wurden trotz der schweren Verletzung diverser zwischenstaatlicher Verträge und Abkommen, des Vökerrechts und der europäischen Friedensordnung, die die militärische Besetzung und Annektion der Krim sowie die Destabilisierung der Ukraine darstellen, nur sehr zurückhaltend Sanktionen gegen Einzelpersonen und bestimmte Unternehmen verhängt. Die Europäische Union vermied bis Juli die Sanktionen der sog. Dritten Stufte, um eine politische und diplomatische Lösung nicht zu gefährden und den Kreml nicht zu sehr zu provozieren. Gleichwohl eskalierte der von Russland geplante, ermöglichte und gesteuerte Konflikt im Osten der Ukraine de facto zum offenen Krieg. Es muss also konstatiert werden, dass die Zurückhaltung bei den Sanktionen die Eskalation bis hin zum russischen Angriffskrieg nicht hat verhindern können. Damit ist es aber auch realitätsfremd zu behaupten, eine Rücksichtnahme auf die Befindlichkeiten des Kreml führe automatisch zur Deeskalation, denn das Gegenteil haben wir in diesem Jahr beobachten können. Ohne deutlich spürbare Änderungen am Sanktionsregime gegenüber Russland hätte man sich einzig auf das Prinzip Hoffnung verlassen können wie es im folgenden bekannten Zitat zum Ausdruck kommt: „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“

Erst nach dem Abschuss des malaysischen Flugzeuges MH17 mit knapp 300 Toten (davon über 212 EU-Bürger und mehr als 70 Kinder) wurden eine Reihe von Sanktionen der Dritten Stufe gegen Russland und Vertreter der pro-russischen besetzten Zonen verhängt. Zwar hat Russland auch danach noch massiv in den Konflikt eingegriffen und eine militärische Niederlage der eigenen Marionetten durch Einsatz Tausender russischer Streitkräfte verhindert, allerdings wurde die Offensive an der Schwarzmeerküste vor der Großstadt Mariupol gestoppt und ein zumindest vorübergehendes Herunterfahren der Intensität der Kämpfe durch das Protokoll von Minsk erreicht.

Da der Kreml (Des-)Information als Waffe einsetzt, ist es grundsätzlich empfehlenswert, nicht seine Worte sondern seine Taten zu beachten. Und in punkto Sanktionen wurde hier das Muster erkennbar, dass man einerseits aus Moskau zwar immer wieder zu hören bekam, Sanktionen wären wirkungslos und geradezu eine Lachnummer für Russland, dass der Kreml aber andererseits immer auf verschiedenen Ebenen aktiv wurde, um weitere Sanktionen zu verhindern. Man kann also davon ausgehen, dass Sanktionen durchaus wirken und die Kosten der Destabilisierung der Ukraine für den Kreml erhöhen. Im Gegenzug steigen die Anreize für den Kreml, von dieser Politik wieder abzurücken.

Über Urteilsfähigkeit

Bei den Ereignissen in der Ukraine & Russland (oder auch in anderen Krisenherden) wird häufig von Diskussionsteilnehmern gefordert, erst einmal die Ergebnisse einer unabhängigen Untersuchung oder wahlweise eines rechtsstaatlichen Gerichtsverfahrens abzuwarten, bevor man sich ein Urteil erlauben kann bzw. die politischen Konsequenzen daraus ziehen kann.

Meiner Ansicht nach ist dies aber, anders als für Historiker, die nichts anfassen, was nicht mindestens 10 Jahre her ist, der falsche Ansatz für politisch Handelnde und Verantwortliche. Zwar ist es natürlich bequem, die differenzierte und unabhängige Bewertung von aktuellen Ereignissen gleichsam „outzusourcen“ an Profis wie Richter und Gutachter und in der Zwischenzeit Konsequenzen mit dem Verweis auf noch laufende Untersuchungen und die Unschuldsvermutung zu vermeiden. Aber in der Politik muss man häufig schneller zu einer Bewertung kommen und deshalb ist und bleibt die Urteilsfähigkeit neben anderen Fähigkeiten und Kompetenzen eine der wichtigsten Eigenschaften von politisch Verantwortlichen (auch wenn Merkel sich immer wieder bis zum letzten Moment davor zu drücken versucht). BürgerInnen erwarten zu recht, dass Politiker auch Entscheidungen treffen, bevor alles zu 100% klar und Konsens ist. Und wer wiederholt mit seinem Urteil daneben gelegen hat, zumal bei besonders schwerwiegenden Entscheidungen, die Stabilität und die Grundwerte Europas oder Krieg und Frieden betreffen, der rückt entsprechend auf der Liste der Politiker mit dem entsprechenden Urteilsvermögen und Weitblick nach unten bzw. sollte sich auch selbst entsprechend Gedanken machen, ob es dem Gemeinwohl zuträglich ist, wenn er/sie in Zukunft solche Entscheidungen beeinflusst.

Es ist nicht erst seit Gestern so, dass besonders im Krieg bzw. der Phase seiner Vorbereitung von beiden Seiten nicht kompatible Versionen der Ursachen, des Verlaufs und des verbrecherischen Vorgehens der jeweiligen Gegenseite präsentiert werden. Im 21. Jahrhundert geschieht dies auch multimedial quasi in Echtzeit und über die sozialen Netzwerke. Wenn man hier immer nach der Maxime handeln würde, wir halten uns zurück, bis zweifelsfrei geklärt ist, wer hier Aggressor und wer Verteidiger ist und wer wie angefangen hat (Übrigens helfen hier m. E. u.a. die Fragen „Wer hat vor dem Konflikt das stärkere & kampfbereitere Militär?“, „Welche Seite hat sich in der Vergangenheit aggressiv verhalten?“ und „Welche Seite hat den Krieg über eigene Medien propagandistisch vorbereitet?“), würde das darauf rauslaufen zu sagen: „Macht das mal die nächsten 1-10 Jahre unter Euch aus, während wir uns ein Urteil bilden und neutral bleiben.“

Da fragt man sich schon, was gewesen wäre, wenn die Briten 1939/40 erst mal eine Untersuchungskommission eingesetzt hätten, um zu prüfen, ob Nazideutschland in Polen wirklich nur „zurück geschossen“ hat. Und jeder Aggressor weltweit kann sich sicher sein, dass wenn er nur klug genug desinformiert und diplomatisch zweigleisig fährt, er immer mindestens 1 Jahr oder länger für die Umsetzung der eigenen Pläne Zeit hat, bevor irgendeine Reaktion erfolgt. Unter solchen Umständen kann sich ein Ruanda jederzeit wiederholen. Im Kosovo hat man sich andersherum eben auch wegen der Reputation der Milosevic-Regierung zu recht relativ schnell zu einer Intervention entschlossen. Wer sich ein bisschen mit dem Putin-Regime beschäftigt hat (u.a. Transnistrien, Georgien, Estland, Homophobie-Gesetze, Abschaffung von Pressefreiheit, Rechtsstaatlichkeit & Gewaltenteilung seit der ersten Amtsübernahme durch Putin 1999/2000, massive Aufrüstung in den letzten Jahren, antiwestliche, xenophobe und nationalistische Rhetorik, Korruption als Staatsräson, allesamt unaufgeklärte politisch Morde an Gegnern des Regimes im In- und Ausland, etc.) und sich die erdrückende Indizienlage bezüglich der russischen Aggression in der Ukraine und MH17 anschaut, dem sollte es nicht mehr schwer fallen, ein mit 95%-iger Wahrscheinlichkeit richtiges Urteil zu fällen. Und 95% Wahrscheinlichkeit ist mehr als man in den meisten vergleichbaren Fällen als Entscheidungsgrundlage erhält.

In der jüngsten Zeit wurden 2 Urteile zur Enteignung von Yukos vor 10 Jahren gefällt, die allesamt bereits seit Jahren anhängig waren. Als Beobachter der Vorgänge um Yukos seit 2003, der seit dem ersten Khodorkovsky-Prozess auch aufmerksam Berichte aus dem Gerichtssaal gelesen hat, ist mir das, was jetzt von den Gerichten festgestellt wurde, seit 10 Jahren klar gewesen. 2007 hatte ich bereits beim bayerischen Neumitgliedertreffen der Grünen im bayerischen Landtag eben darauf im Zusammenhang in meinem Statement zum Abbau der Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Russland als Problem für Europa hingewiesen. Meine Beurteilung der Lage, die z.B. Marieluise Beck ebenfalls frühzeitig und vehement vertrat, wurde nun gerichtlich bestätigt. (Dabei geht es natürlich nicht um Fragen wie Verstaatlichung von Oligarchen-Vermögen an sich oder der Berechtigung der New Yorker Konvention, die unter den Aspekten Gemeinwohlverpflichtung des Eigentums und demokratietheoretisch durchaus mal zu diskutieren wären, sondern nur um die politisch motivierten Yukos-Prozesse, die ausgerechnet das reformwilligste und transparenteste sowie politisch unabhängigste Unternehmen und seine Eigentümer traf – alle anderen gegen entsprechende Loyalität dem Kreml gegenüber aber unangetastet ließ.) Bezüglich der Ukraine habe ich bereits seit Februar Sanktionen gegen den russischen Finanz-, Rüstungs- und Energiesektor (inkl. Ölembargo) gefordert und bin überzeugt, dass es bei schneller und konsequenter Umsetzung durch EU & USA ein gute Chance gegeben hätte, den Krieg zu verhindern, bevor sich der Kreml propagandistisch zu weit vergallopiert & die Bevölkerung aufgestachelt und die Eigendynamik des Blutzolls & des militärischen Blickwinkels an Fahrt aufgenommen hatte. Aus fehlender Entscheidungsfähigkeit resultiert aber leider viel zu oft ein Nichthandeln, woraus sich dann ein Werte-, Demokratie-, Glaubwürdigkeits- und Sicherheitsvakuum ausbilden kann, in dem es dann zur eigentlich vermeidbaren Eskalation kommt.

Im Übrigen habe ich den Eindruck, dass an dieser Stelle auch mit zweierlei Maß gemessen wird. Obwohl noch die Unschuldsvermutung gilt, wird z.B. Beate Tschäpe oft als aktives NSU-Mitglied dargestellt und die AfD wird gerade auch von Grünen als rechtsextrem bezeichnet, obwohl das noch kein Gericht bestätigt hat und die Partei es vehement bestreitet. Warum soll man sich dazu ein Urteil erlauben können und zu MH17 und dem Putin-Regime nicht?

Am 25.Mai GRÜN wählen & EUROPA verändern!

Sehr geehrte Wählerinnen und Wähler,

am 25. Mai werden bei der Europawahl die Weichen für die nächsten 5 Jahre in Europa gestellt. Dies betrifft uns auch in Deutschland, Bayern und Franken, sowie in den Städten und Gemeinden unmittelbar.

Mit Ihrer Stimme für GRÜN und mich als nordbayerischen Spitzenkandidaten können Sie dafür sorgen, dass Europa sich erneuert – also nachhaltiger, sozialer, ökologischer, demokratischer und transparenter wird.

Wir Grünen streiten glaubwürdig gegen Lobby- und Hinterzimmerpolitik, die Energiewende mit europaweitem Atomausstieg und dafür, dass Europa nach innen und außen für Menschenrechte eintritt. Als Osteuropa-Experte bin ich auch deshalb überzeugter Grüner, weil Grüne Europa- und Außenpolitiker seit vielen Jahren aktiv Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit in Russland, der Ukraine und ganz Osteuropa voranbringen und die Zivilgesellschaft unterstützen. Mit einer konsequenten Energiewende wollen wir schnell unabhängiger von russischem Gas werden.

Eine Stimme für Grün ist auch eine Stimme FÜR ein verändertes Europa und GEGEN die Europaskeptiker und GEGEN RECHTS!

Meine Schwerpunkte in der 1-Minuten-Übersicht:

AndrejNovak_Flyer_EP-Kandidat

Über meine persönliche Motivation für mein politisches Engagement sprach ich bei meiner Rede auf dem Parteitag der GRÜNEN in Dresden, wo ich mich damit gegen eine Reihe weiterer Kandidaten auf Platz 22 durchsetzen konnte:

Ein besseres & grüneres Europa ist möglich! Mit Ihrer Unterstützung können wir die Europäische Union aus dem Europäischen Parlament heraus mit einer starken Grünen Stimme verändern.

Dafür bitte ich Sie zur Wahl zu gehen und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zu wählen,

Andrej Novak
Ihr Kandidat für Nordbayern

P.S.: Die aktuellsten Infos & Bilder zu meinem Wahlkampf finden auf meiner Facebook-Seite und auf Twitter!